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Saale-Unstrut-Triasland
Ausgangspunkt ist Schönburg an der Saale. Erreichbar über die A9, Abfahrten Weissenfels oder Naumburg. Für Radtourenfahrer ist extra ein Parkplatz eingerichtet. Der Radweg verläuft direkt an der Saale entlang. Wir fahren stromauf .
Die Landschaft erinnert etwas an das Elbtal. Der Radweg verläuft immer am Fluß entlang. An der Mündung der Unstrut in die Saale gibt es eine Fähre, die wir zum Übersetzen auf die Bergseite der Unstrut nutzen. Beachten Sie bitte den genialen Rufmechanismus für die Fährfrau.
In Großjehna wird die Flusseite gewechselt. Wir folgen dem Feldweg neben der Unstrut, der bald zwischen Bahndamm und Fluss verläuft. Kurz vor Freyburg wird der Weg etwas besser. Beim Besuch der Stadt bitte noch nicht Mittagessen, denn das gibt es erst in der Zeddenbachmühle. Die Mühle erreicht man auf der Stadtseite der Unstrut., Richtung Zscheiplitz nach ca. 1 km. Wegen der Öffnungszeiten der Restauration “Feiße”, die sich in der Mühle befindet, im Vorfeld noch einmal im Internet unter www.muehle-zeddenbach.de nachsehen. Es wäre ärgerlich, wenn Sie nicht in den Genuss kämen, über dem Mühlbach auf einer Brücke sitzend zu speisen. Und noch dazu äußerst preiswert.
Nach dem Essen fällt das Radfahren sehr schwer. Aber es hilft nichts. Nächstes Ziel ist Bad Kösen. Diesmal nutzen wir den Weg, der sich nach Überqueren der Unstrut auf Höhe der Zeddenbachmühle Richtung Freyburg zwischen Bahn, Feldern und Gärten hinzieht. In Freyburg müssen wir auf die Straße, aber bloß bis Kleinjehna (Man könnte auch wieder bis Großjehna den Feldweg nutzen). Im Ortsteil Roßbach wechseln wir auf Nebenstraßen, die unterhalb des Hanges Richtung Süden bis Bad Kösen verlaufen. Dabei durchquert man das Weingut Kloster Pforta (Es soll in diesem Jahr aus Landesbesitz versteigert werden.)
Bad Kösen ist durch seine Kuranlagen und das große Gradierwerk bekannt. Im Sommer ist es auf der windabgewandten Seite deutlich kühler und die Luft riecht nach Meer. Von einem Aussichtspunkt am Gradierwerk sieht man die Burg Saaleck und die Rudelsburg. Durch eine Zugabe von ca. 2 x 3 km kann man sich diese Sehenswürdigkeiten in die Tour mit einbauen.
Von Bad Kösen aus erreicht man auf der rechten Seite der Saale (flussabwärts) den Ort Schulpforte mit dem sachsen-anhaltinischen Elitegymnasium. Genau wie beim Kloster Altzella (bei Nossen) handelt es sich um eine Gründung der Zisterzienser aus dem 12.Jahrhundert.
Leider findet man den Rad-/Fußweg in Richtung Naumburg sehr schwer. Wir haben ihn auch erst von der Straße aus entdeckt. Nachdem man die Stadtrandsiedlungen hinter sich gelassen hat, kann man den Dom und damit die Innestadt eigentlich nicht verfehlen. Hier gibt es genügend Straßencafés um ein wenig auszuspannen. Immerhin hat man schon mehr als 30 km in den Beinen.
Wenn man sich in Naumburg nach den Straßenschildern in Richtung Schönburg orientiert, landet man oberhalb des Radweges auf einer Ortsverbindungsstraße. Also, vielleicht mal einen Ortskundigen fragen. Wenn man einmal auf dieser Straße ist, sollte man an der Mündung der Wethau (Mühle) wieder nach links zum Saaleradweg fahren. Von hier sind es nur noch wenige Kilometer bis zum Parkplatz und der benachbarten Eisdiele.
Sie haben es sich verdient!
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Tourübersicht
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Start & Ende
Schönburg, erreichbar über A9 bis Abfahrt Weissenfels oder Naumburg
Strecke
Schönburg, Saaleradweg bis Mündung Unstrut, mit Fähre übersetzen, Großjehna, Freyburg, Zeddenbachmühle, Freyburg, Kleinjehna, Roßbach, Kloster Pforta (Weingut), Bad Kösen, Schulpforte, Naumburg, Schönburg
Entfernung
45 km
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