Musik im Wartezustand (Music-on-Hold)
“Corporate Identity” wird heute groß geschrieben. Das gilt nicht nur für die grossen Unternehmen. Auch der Mittelstand kann mit relativ wenig Aufwand sein Auftreten verbessern.
Die ersten Kontakte werden meist über Telefon hergestellt. Der Kunde hat Ihre Anzeige im Branchen- buch gelesen und möchte ein Angebot. haben. Erster Anlaufpunkt wird der Mitarbeiter Ihrer Zentrale sein, der den Anrufer an den richtigen Bearbeiter weiterverbindet. Bis sein Wunschpartner sich meldet, hört der Anrufer Ihre akustische Visitenkarte: “Nichts” oder das Synthi-Gepiepse vermitteln höchstens den Eindruck großer Einfallslosigkeit, ” Tony Marshall” im Bestattungsinstitut ist der Gipfel der Geschmacklosigkeit und ein Radioprogramm kommt eher dessen Einschaltquote zugute.
Eine gute Wartemusik will ausgewählt werden. Sie muss zu Ihrem Unternehmen passen, Sie muss zu Ihnen passen, sie darf nicht aufdringlich sein und sie sollte einen Wiedererkennungswert haben.
Und wie kommt die Wartemusik in die Telefonanlage rein?
Lösung 1: Die meisten Telefonsysteme haben fest eingebaut EPROMS mit Wartemusiken. Die einfachsten Anlagen haben kurioserweise die größte Titelauswahl - allerdings meist in der oben angeführten Pieps-Qualität.
Lösung 2: Man benutzt, sofern Ihr Telefonsystem einen Anschluss dafür hat, eine externe Musikquelle. Das können spezielle Geräte oder handelsübliche Abspielgeräte für CD oder Kassette sein. Nicht jeder Recorder ist geeignet. Einige technische Anforderungen müssen erfüllt sein. Ein Diskman ist zwar preiswert, hat aber einen gravierenden Nachteil: Sobald der Strom weg war, hat er vergessen, dass er im Endlosbetrieb den Titel x auf dem Tonträger abspielen sollte.
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