Hinweise

Die Tour-Tipps beziehen sich auf unsere Taschenkalender. Hier steht die Langform der Erläuterung. Aus rechtlichen Gründen, ist der Abdruck von genauen Karten nicht möglich.

Alle Touren wurden selbst erfahren. Mit normalen 21-Gang-ATB-Rädern und zum Teil auch mit 27-Gang-Trekkingrädern mit schmalen, pannengeschützten Hochdruckreifen. Reine Rennräder oder Fitnessbikes ohne pannengeschützte Bereifung sind wegen der Feld- und Waldwege eher ungeeignet.

Bei einem Schnitt von 15-20 km/h beträgt die reine Fahrzeit je Tour oder Tagesabschnitt zwischen 3 und 6,5 Stunden. Für die Anreise findet sich meistens ein Hinweis. Nicht alle Touren sind Rundfahrten. Hier spielt die Bahn als Zubringer eine wichtige Rolle.

Wer die Kalender haben möchte, wendet sich an office@telecompartner.info .

Kartenmaterial

Das beste Material sind zweifellos die nicht ganz billigen Topographischen 1:50.000-Karten.

Die speziellen 1:150.000-Karten des ADFC, die es in jeder Buchhandlung gibt, umfassen größere Gebiete. Der Maßstab erlaubt es aber nicht, in einem Stadtgebiet einen Routenverlauf zuverlässig nachzuvollziehen. Da aber viele offizielle Radwege und vor allem die Fernradwege verzeichnet sind, kann man diese Karten für die Planung einer Route gut einsetzen.

Es gab mal zwei Radfahr-Kartensätze mit je 19 Karten 1:100.000 für ganz Deutschland. Die bekam man für ca. 10 Euro je Satz u.a. in Fahrradabteilungen der Kaufhäuser. Verschiedentlich haben wir diese Karten in den Sortimenten der Bücherabverkaufsläden als Ramschware für 2 Euro gesehen. Diese Sätze machen unabhängig bei der Auswahl einer Tour. Sie haben aber auch einen Nachteil: Ab und an fährt man eine "Ablängerung", denn so genau und aktuell ist das Material offenbar nicht.

Für Fernfahrten haben wir die besten Erfahrungen mit den wetterfesten Radwanderkarten von Publicpress.de gemacht. Das einfache Faltsystem in Form einer Ziehharmonika macht das handling kinderleicht. Der Wegeverlauf ist immer nachvollziehbar. Es gibt Hinweise zu Hotels und Sehenswürdigkeiten. Das System und die Machart sind überzeugender als die Kartenbücher von Bikeline.

GPS

Noch nicht viele Radler haben heutzutage ein GPS-System bei sich. Doch es werden immer mehr.

Die Geräte kommen zunehmend in preisliche Regionen, wo sie auch für den Freizeitfahrer interessant werden. Sie nützen aber nur was, wenn man wirklich Karten einladen kann, auf denen nicht nur die Autobahnen und Bundestraßen dargestellt sind. Bitte beachten: Für Radwege gibt es bisher kein Autorouting-Funktion, wie man sie von den Kfz-GPS-Geräten gewohnt ist.

Unsere Erfahrungen sehen so aus: Für kleinräumige Entscheidungen sind GPS-Empfänger durchaus eine nützliche Hilfe. Man kann zum Beispiel im Fahren ohne aufwändiges Kartenstudium entscheiden, ob neben einer viel befahrenen Autostraße noch parallele Wegealternativen existieren. Für großräumige Entscheidungen ist das kleine Display zu wenig aussagefähig. Dafür sollte immer noch eine Karte zur Hand sein. Immerhin kann man aber die nächstgelegenen Ortschaften per Richtungspfeil und Luftlinienentfernung anzeigen lassen. Das erleichtert die Orientierung an Weggabelungen schon ungemein. Auch das Finden einer Unterkunft, von Tankstellen (am Wochenende unentbehrlich als "Nachfüllstation" für Wasser) oder des nächsten Bahnhofs wird erleichtert.

Das ganz große Plus bringt ein GPS-Empfänger, wenn man einen Track (so nennt man eine bereits abgefahrene Strecke) einfach nachfahren kann. So ist man sich sicher, dass ein unausgeschilderter Weg nicht in einer Sackgasse endet.

Auch die Vorbereitung einer Route am PC und das Einladen dieser Route ins Gerät ist möglich. Hier sollte man aber auch gute Kartenkenntnisse haben. Nicht immer ist der kürzeste Weg auch der beste. Vor allem nicht, wenn er 10 Höhenlinien kreuzt.

Keine Idee für eine Tour ?

Hier findet man genügend Anregungen, ob Tagestour oder Trekking ...

www.gps-tour.info
www.gpsies.com

 

 

pfeilo

 

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