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Entlang alter Schmalspurstrecken: Freital-Kesselsdorf-Wilsdruff
Nur noch wenige Relikte erinnern an die Schmalspurzeiten zwischen Freital und Wilsdruff. Die Bahnhofsausfahrt Freital-Potschappel fiel der Umgehungstraße zum Opfer. Die Bahnhöfe in Zauckerode, Wurgwitz, Kesselsdorf und Grumbach sind längst alle umgenutzt. Gleise sind gleich gar keine mehr zu sehen. Allenthalben die Trasse des Edgar-Rudolf-Weges erinnert mit Ihren alten Brückenwiderlagern und der sanften Steigung Richtung Kesselsdorf an eine Eisenbahnlinie.
Zur intensiven Vor- oder Nachbereitung der Tour empfiehlt sich das Buch “Mit der Schmalspurbahn durch Wilsdruffer Land” von Peter Wunderwald. Zu beziehen z.Bsp. in der Freitaler Bücherstube (Dresdner Str. 49, nicht weit vom Bahnhof Potschappel). Hier sind alle inzwischen begeh- und befahrbaren Abschnitte des ehemaligen Wilsdruffer Netzes aufgeführt. Wir empfehlen nicht die B173 zwischen Kesselsdorf und Grumbach zu nutzen, sondern den Umweg über Braunsdorf in Kauf zu nehmen. In Grumbach auch Nebenstraßen nutzen. Sicher wird die eine oder andere Frage im Ort nötig sein. Es lohnt sich aber, weil der Verkehr auf den Hauptstraßen doch tüchtig nervt.
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Tourdaten
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Start und Ende
S-Bahnhof Freital - Potschappel
Strecke
- in Freital: vorm Bf Potschappel in Ri.Tharandt bis zur Fußgängerbrücke über die Eisenbahn, die Umgehungsstraße queren und man befindet sich am Beginn der alten Bahntrasses (jetzt Edgar-Rudolf-Weg). Der Weg steigt sanft bis Wurgwitz an, hier die S36 und die Wiederitz queren und im Wohngebiet sofort rechts halten.
- In Kesselsdorf entweder gleich nach der Bahnunterführung links oder eine Straße später, bis zur Verbindungsstraße Kesselsdorf-Oberhermsdorf (am Sportplatz). Hier links halten, an der Gartenkolonie rechts zu den Windmühlen abbiegen.
- In Braunsdorf Straßenverlauf bis Buswendestelle folgen, dann rechts nach Grumbach.
- In Grumbach nach rechts Richtung Wilsdruff und Nebenstraßen parallel zur Tharandter Str.nutzen. Auf Höhe der Kirche muss man zwangsweise für 500 m auf die Hauptstraße (bis Gasthof). B173 queren, dabei links halten (hinter Buswendeplatz beginnt wieder eine der kleinen Nebenstraßen), nach 300 m Bach überqueren. Folgt man den kleinen Nebenstraßen, kommt man unweigerlich nach Wilsdruff. Hält man sich dabei mehr links (westlich) kommt man an der Gaststätte”Julius Kost” und einem Reiterhof vorbei). Am Abzweig nach dem Ortausgangsschild Grumbach nicht geradeaus auf den Plattenweg, sondern rechts der Asphaltstraße folgen.
- Am Sportplatz Wilsdruff rechts vorbei, unter altem Bahnviadukt hindurch, an Hauptstraße links zur Ortsmitte oder vorher 100 m rechts den alten Bahnhof ansehen. (Gaststätte “Sachsenperle”). Nicht weit vom Wilsdruffer Markt (mit 1 1/2 Cafés) gibt es die Schule mit einem Museum zur Ortsgeschichte und ein Stück in Richtung Nossen eine Ausstellung der IG Verkehrsgeschichte. Den Markt zwischen dem Buchladen und Haus mit Glockenturm verlassen. Dann landen Sie fast automatisch am Abzweig nach Kaufbach.
- In Kaufbach gleich die erste Straße rechts nehmen. Sie ist idyllischer als die Obere Dorfstraße (obwohl, man verpasst den wirklich guten Gasthof Kaufbach). Sobald man auf die Obere Dorfstraße stößt, rechts halten und geradeaus bis zur Verbindungsstraße Kesselsdorf-Unkersdorf. Hier rechts nach Kesselsdorf oder - für Dresdner der kürzere Weg - geradeaus nach Steinbach, Pennrich, Gompitz, Gorbitz usw.
Verlängerung
- Wilsdruff eine kurze Visite zukommen lassen und dann in Richtung Nossen verlassen.
- In Limbach bei den ersten Häusern links in die Allee einbiegen. Nach 200 m kommt der alte Bahnhof. Hier nach rechts auf die Trasse nach Helbigsdorf abbiegen. An einer Kreuzung mit einem Feldweg (nach ca. 700m) muss man nach rechts und landet schließlich auf der Verbindungsstraße Limbach-Helbigsdorf. Hier nach links.
- In Helbigsdorf immer auf der Haupstraße bleiben. Man passiert den ehemaligen Bahnhof (jetzt Buswendeplatz). Gleich danach hinter dem alten Mühlengebäude beginnt der Radweg nach Mohorn.
- Wenn kein Abstecher zur Dietrichmühle (ca. 1,5 km) geplant ist, dem Radweg folgen. Über Herzogswalde(man passiert den alten gepflasterten Bahnhofsplatz) erreicht man Mohorn. Auch hier kann man bis zum alten Bahnhof weiterfahren. Besser man verläßt den Radweg schon vor Mohorn nach links (Gabelung, kurz zuvor ist rechterhand eine Stützmauer).
- In Mohorn stößt man dann auf die B173, nur wenige Meter darauf fahren und dann links nach Grund abbiegen.
- In Grund werden die Knox-Räucherkerzen hergestellt und die Gaststätte Blaue Mühle lädt zu einer Forelle Blau ein.
- Die Strasse entlang der Triebisch führt direkt in den Tharandter Wald.
- Mögliche Rückkehrvarianten: über Pohrsdorf- Grumbach- Kesselsdorf oder über Hartha-Tharandt oder - der ganz große Bogen - über Zigeunerplatz-Grillenburg- Serenteich - Edle Krone- Tharandt
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